Ein bisschen agil — (wie) geht das? Hybride Zusammenarbeitsformen im Stadtwerk

29.10.2019

Viele Stadtwerke wollen agiler werden. Warum eigentlich? – „Weil es jetzt alle machen“ ist sicher kein adäquates Motiv.

Viele Stadtwerke wollen agiler werden. Warum eigentlich? – „Weil es jetzt alle machen“ ist sicher kein adäquates Motiv. Vielmehr gibt es dafür gute Gründe: Einerseits die Anforderungen des Marktes hinsichtlich anpassungsfähiger Organisationsmodelle und schneller Reaktionszeiten. Andererseits die Erwartungen vieler Mitarbeitenden bzgl. flacher Hierarchien, mehr Flexibilität und Eigenverantwortung bei der Gestaltung ihrer Arbeitsabläufe.

Wie lässt sich das mit oft noch eher traditionellen und hierarchischen Strukturen eines Energieversorgers in Einklang bringen? Denn die Einführung agiler Zusammenarbeitsformen bedingt streng genommen eine umfassende Re-Organisation und die Auflösung von Hierarchien – auch im Top Management. Dazu ist – nachvollziehbarerweise – nicht jede Unternehmensführung „von jetzt auf gleich“ bereit. Setzt man „Agilität“ allerdings ergänzend zu klassischen Strukturen quasi als Sekundärorganisation ein und hält sich nicht sklavisch an die strikten Vorgaben von zum Beispiel Scrum als agilem Rahmenwerk, kann daraus ein hybrider Ansatz entstehen, der individuell auf die Belange eines Stadtwerks, seiner Führungskräfte und Mitarbeitenden zugeschnitten ist.

Wie es gelingen kann, dass agile Teams die Freiheit haben, selbstorganisiert und nur einem Product Owner verpflichtet an einer Aufgabe zu arbeiten, lesen Sie hier.

Ein bisschen agil — (wie) geht das? Hybride Zusammenarbeitsformen im Stadtwerk