Wer ist eigentlich dieser „Otze“?

03. September 2019

Was hat es mit dem Namen „Otze“ in unserem CO2-Vermeidungsprogramm auf sich?
 
Vor etwa 2,5 Jahren haben die Vorstände der con|energy, Roman Dudenhausen und Niels Ellwanger, zum bewussteren Energieverbrauchen, zum Vermeiden von CO2 und zum nachhaltigen Umgang mit knappen Gütern aufgerufen. Das ist hundertprozentiger Bestandteil unserer Firmenphilosophie und so auch im Namen „Mach´et grün, Otze“ für alle sichtbar geworden. Aber was hat es mit dem Otze auf sich? Wo haben die beiden diesen Spitznamen entliehen, mit dem sie sich seit mehr als 20 Jahren begrüßen? Dazu gibt es eine (dokumentierte) Geschichte und die wollen wir hier einmal erzählen:
 
Der „Otze“ hat seinen Ursprung beim Pokalhalbfinale zwischen dem 1. FC Köln und dem MSV Duisburg am 7.Mai 1991.
 
Ein damaliger Kölner Spitzenspieler war Frank Ordenewitz und sein Trainer war der berühmte Erich Rutemöller. Köln führte so ausreichend und deutlich, dass es fest mit einer Pokalteilnahme rechnen konnte. Ordenewitz war jedoch aus vorherigen Pokalspielen schon mit gelber Karte belastet. Das Unvermeidliche passierte. Frank Ordenewitz bekam erneut die gelbe Karte und war damit für das Pokalfinale gesperrt. Bekäme er jedoch eine „Rote Karte“, wäre er im Finale dabei. Denn dann hätte er die Sperre in der Bundesliga absitzen können.
 
So bemühte sich Ordenewitz intensiv mit weiteren Unsportlichkeiten um die Aufmerksamkeit des Schiedsrichters. Kurz vor Schluss ergab sich eine solche Gelegenheit. Der Schiedsrichter, ein gewisser Herr Dr. Markus Merck, pfiff ein Foul von Frank Ordenewitz. Dieser zeigte sich sichtlich erbost und beschimpfte den Schiri wüst. Alles half nichts, der Schiri blieb ruhig. Fragend schaute er zu seinem Coach Erich Rutemöller. Der blickte vielsagend auf den naheliegenden Ball und sagte fast nur für seinen Spieler hörbar und verständlich: „Machet Otze“. Woraufhin dieser den Ball mit aller Kraft vom Feld und über die Tribüne hinweg schlug. Die Geduld von Merck war zu Ende, Ordenewitz bekam die ersehnte rote Karte und wähnte sich im Finale.
 
Unglücklicherweise war jedoch Erich Rutemöller die anständigste Kölner Frohnatur der damaligen Zeit und gab die Begebenheit auf Nachfrage eines findigen Journalisten kurz nach Spielschluss wahrheitsgetreu zum Besten: „…und dann sagte ich: Machet Otze und der Otze hat et gemacht“. Überflüssig zu erwähnen, dass die DFB-Sportgerichte den Fall aufgriffen und Otze Ordenewitz für Bundesliga und Pokalfinale gesperrt wurde.
 
So begann das mit dem Otze. Wie man sieht, steht „der Otze“ für einiges, was uns ausmacht: Siegeswillen, Pragmatismus, Spontanität und ausgefallene Ideen…. Und deswegen heißt es bei con|energy auch weiterhin: „machen wir et so, Otze? – ja, so machen wir et, Otze“ …und seit 2,5 Jahren nun auch grün!
 
Und irgendwie sind wir nun alle Otzen und werden es weiter grün machen ...

In eigener Sache: CO2-Vermeidungsprogamm der con|energy

Wir bei con|energy haben Ende 2016 beschlossen, unseren Beitrag zur Vermeidung von CO2-Emissionen zu leisten.

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