Die Initiatoren wollen große Mengen Strom nach Deutschland bringen. Die Bundesregierung unterstützt den Plan, nun signalisiert auch Marokko Zustimmung.
Für das Projekt Sila Atlantik gab es von der marokkanischen Energiewende-Ministerin Leila Benali ein positives Signal. Benali betont in einem Schreiben an Wirtschaftsstaatssekretär Frank Wetzel, dass die marokkanische Regierung das Wüstenstrom-Projekt begrüßt und es in perfekter Übereinstimmung mit der strategischen Vision Marokkos stehe.
„Damit hat Sila Atlantik einen weiteren Meilenstein erreicht. Die Unterstützung durch die marokkanische Regierung ist für uns sehr bedeutend“, so Dr. Roman Dudenhausen, CEO der con|energy ag sowie Co-Founder & Shareholder Representative bei Sila Atlantik.
Für Deutschland kann das Projekt eine zusätzliche Importquelle für erneuerbaren Strom erschließen und so zur Stärkung der Energiesicherheit beitragen.
Auf deutscher Seite erfährt Sila Atlantik nicht nur aus dem Bundeswirtschaftsministerium Unterstützung. Auch Außenminister Johann Wadephuhl setzt sich für das Projekt ein. con|energy Vorstand Dr. Roman Dudenhausen gehörte der Wirtschaftsdelegation an, die den Außenminister Ende April auf dessen Besuch in Marokko begleitete. Auf dieser Reise war auch Sila Atlantik ein Thema.
Zudem wird das Projekt von namhaften Unternehmen, wie E.ON, Uniper und Octopus Energy, unterstützt.
Weitere Informationen zu den aktuellen Entwicklungen des Projekts können im folgenden Artikel im Handelsblatt nachgelesen werden: https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/energiewende-marokko-unterstuetzt-wuestenstrom-projekt-sila-atlantik/100244724.html
Über Sila Atlantik
Sila Atlantik ist ein interkontinentales Energieprojekt, das den Austausch von Strom aus erneuerbaren Energien zwischen Marokko und Deutschland über Seekabel vorsieht. Geplant ist der Bau von Windrädern und Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von insgesamt 15 Gigawatt, die pro Jahr bis zu 26 Terawattstunden Strom erzeugen können.